Dafür stehen wir
Wir stellen den Ort bereit. Was hier entsteht, tritt zu niemandem in Konkurrenz. Es kommt dazu.
Das Porcia MedCenter ist ein Vorhaben der CCS GmbH, der Eigentümerin des Hauses am Neuen Platz. Wir sind keine Ärztinnen und Ärzte, wir betreiben keine Ordination, und wir entscheiden nicht über Kassenplanstellen. Was wir können, ist einen Ort öffnen, Platz für neue und zusätzliche Angebote schaffen und in Jahrzehnten denken statt in Mietperioden. Diese Seite beschreibt, woran wir uns dabei halten.
Warum wir das tun
Der Bezirk Spittal ist mit rund 2.760 Quadratkilometern der flächengrößte Bezirk Kärntens, größer als das gesamte Bundesland Vorarlberg. Hier leben rund 75.500 Menschen, davon etwa 15.500 in der Stadt selbst. Alle anderen wohnen im Drautal, im Mölltal, im Liesertal und in der Seenregion. Manche Anfahrtswege dauern 30 bis 60 Minuten, und das nur in eine Richtung. Kommt zum Arzttermin noch eine Therapiestunde dazu, wird daraus eine zweite Fahrt zu einer zweiten Adresse.
Dazu kommt eine Entwicklung, die alle betrifft, die hier versorgen: Rund ein Viertel der Menschen im Bezirk ist über 65 Jahre alt, und damit liegt der Bezirk über dem Kärntner Durchschnitt. Mehr Termine, mehr Wege, mehr Begleitung.
Jedes weitere Angebot im Stadtzentrum verkürzt diese Wege ein Stück. Das entlastet die Menschen, die sie fahren, und ebenso jene bestehenden Einrichtungen und Ordinationen in der Stadt und im Bezirk, die die Nachfrage heute tragen.
Uns gehört ein Haus, das mitten in dieser Region steht, das seit über sechzig Jahren zum Alltag der Stadt gehört und das ohnehin Frequenz hat. Ein solches Haus kann man verwalten. Man kann darin auch Platz schaffen für neue und für zusätzliche Angebote. Manches wäre für die Region tatsächlich neu, anderes wäre zusätzliche Kapazität in einem Fach, das es längst gibt. Beides ändert für die Menschen dasselbe: kürzere Wege und kürzere Wartezeiten. Und beides nimmt jenen etwas ab, die den Andrang heute tragen. Wir haben uns für das Zweite entschieden.
Zahlen zu Bevölkerung, Fläche und Altersstruktur: Statistik Austria, Stand 1. Jänner 2025. Die Werte sind gerundet.
Wohin wir wollen
Aus dem ältesten Einkaufszentrum Oberkärntens soll ein Ort werden, an dem sich Gesundheitsangebote ergänzen. Nicht über Nacht und nicht als fertiges Konzept, sondern Schritt für Schritt.
Der Grundstein ist gelegt. Die Diakonie de La Tour eröffnet im Frühjahr 2027 ihr Primärversorgungszentrum im Haus. Alles Weitere ist offen. Es könnten Ordinationen dazukommen, Therapieräume, Angebote für Vorsorge und Nachsorge. Was davon entsteht, entscheidet sich schrittweise und gemeinsam mit den zuständigen Stellen.
Das Zielbild ist einfach: Wer aus einer Talgemeinde anreist, soll mehrere Anliegen an einem Tag und an einem Ort erledigen können. Und wer danach noch etwas in der Stadt zu tun hat, ist ohnehin schon da. Davon hat auch die Innenstadt etwas.
Unsere Rolle
Wir sind Standortöffner.
Ein Standort kann Flächen bereitstellen, Infrastruktur schaffen und langfristig denken. Über medizinische Inhalte, über Kassenplanstellen und über Versorgungsplanung entscheiden andere: die Betreiberinnen und Betreiber, die Österreichische Gesundheitskasse, die Ärztekammer, das Land. Diese Trennung halten wir sauber, auch wenn sie manches langsamer macht.
Wir sind Eigentümerin und Vermieterin. Wir sprechen über Flächen, Wege, Erreichbarkeit und Infrastruktur. Über Diagnosen, Behandlungen und Leistungsangebote sprechen jene, die dafür ausgebildet und verantwortlich sind. Und wir nennen uns nicht, was wir nicht sind: Das Porcia MedCenter ist kein Primärversorgungszentrum und kein öffentlich finanziertes Vorhaben. Es ist ein privat getragener Standort.
Was wir stattdessen tun, ist einladen. Wer ein Angebot hat, das den Menschen im Bezirk hilft, findet hier Räume, Infrastruktur und eine Gesprächspartnerin. Über den Rest reden wir gemeinsam mit denen, die dafür zuständig sind.
Für das Primärversorgungszentrum heißt das konkret: Die Diakonie de La Tour verantwortet Konzept und Betrieb. Wir stellen das Haus.
Drei Werte
Ergänzung
Wir treten zu niemandem in Konkurrenz.
Das Porcia MedCenter ersetzt kein Krankenhaus und keine Ordination. Es kommt dazu. Die Akutversorgung liegt bei den bestehenden Einrichtungen im Bezirk, die wohnortnahe Versorgung bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und ab dem Frühjahr 2027 auch beim Primärversorgungszentrum der Diakonie de La Tour.
Was in einem Haus wie diesem Platz finden kann, ist zweierlei. Angebote, die es in der Region so noch nicht gibt. Und zusätzliche Kapazität in Fächern, die es längst gibt, die aber gut ausgelastet sind. Wer eine weitere Ordination in derselben Stadt aufmacht, nimmt niemandem etwas weg, sondern verteilt Termine auf mehr Schultern.
Ansprechbarkeit
Da ist jemand. Im Haus.
Wer eine Ordination oder ein Geschäft führt, hat genug zu tun. Was daneben anfällt, Technik, Flächen, Beschilderung, Parkplätze, der Zustand des Hauses, sollte nicht auch noch an einem selbst hängen bleiben. Bei uns bleibt es das nicht. Die Centerleitung sitzt im Haus, nicht in einer Zentrale in einer anderen Stadt, und sie kennt das Gebäude, weil sie täglich darin ist.
Dazu kommt, was in einem Haus dieser Größe sonst selten vorhanden ist: Kommunikation, Gestaltung und Markenführung liegen bei uns im Team. Wer will, kann darauf zugreifen, statt sich alles extern zusammenzusuchen.
Bestand
Wir bauen weiter, was schon da ist.
Das Gebäude steht seit über sechzig Jahren mitten in Spittal an der Drau. Rund 6.400 Quadratmeter Nutzfläche, alles auf einer Ebene erschlossen, überdacht, mit Aufzügen und Tiefgarage. Für ein Gesundheitszentrum dieser Größe müsste andernorts erst ein Grundstück erworben, gewidmet und bebaut werden. Hier bleibt der Ausbau im Inneren.
Wer hinter dem Vorhaben steht
Vier Personen begleiten das Vorhaben aus unterschiedlichen Richtungen: aus dem Eigentum und der täglichen pharmazeutischen Praxis, aus der Verbindung zum Gesundheitswesen und aus der Konzeption des Standorts.
Hinter der CCS GmbH steht eine Oberkärntner Unternehmerfamilie. Ihr Kerngeschäft ist seit Jahrzehnten die Gesundheitsversorgung. Zum Umfeld des Hauses gehören Apotheken, ein Apothekenlabor und die patientenindividuelle Verblisterung von Medikamenten, eine Leistung, die vor allem für ältere Menschen und für Pflegeeinrichtungen zählt.
Das ist der Grund, warum dieses Vorhaben kein artfremdes Immobilienprojekt ist. Wer hier Gesundheit zusammenführt, tut das aus dem eigenen Fach heraus. Wer künftig im Haus ordiniert, hätte damit auch einen kurzen Weg zum Apothekenlabor, für Rezepturen, Dosierungen und Rückfragen.
Das Zeichen
Das Signet ist eine heraldische Lilie, eine Fleur-de-Lis. Sie verweist auf die Geschichte des Namens Porcia und auf das Schloss gegenüber, in dessen Arkadenhof ein Wappen mit sieben goldenen Lilien auf blauem Grund zu finden ist.
Zwischen den Blütenblättern bleibt Fläche frei, und in dieser Aussparung kommt eine menschliche Gestalt zum Vorschein. Das ist kein Zufall. Der Ort ist alt, die Aufgabe ist neu, und in der Mitte steht ein Mensch.
Reden wir darüber
Ein Standort kann Flächen bereitstellen, Infrastruktur schaffen und langfristig denken. Aus einer Idee wird Versorgung erst, wenn viele sie gemeinsam tragen. Wir sind für jedes Gespräch offen.
Porcia MedCenter · CCS GmbH · Neuer Platz 1 · 9800 Spittal an der Drau
Was dieser Standort für eine Ordination oder Praxis mitbringt, steht unter Für Ordinationen und Praxen.